Die Förderung des öffentlichen Verkehrs –
ein Grundanliegen des VCS

Bahnhof Schaffhausen Süd im Gegenlicht:

Lokaler Handlungsbedarf:

«Knoten Schaffhausen 15'/45'»
Zur Umsetzung dieses Projekts
bedarf es der baulichen und technischen Optimierung der Ein-, Aus- und Zufahrtsituation – und deren gesicherte Finanzierung!

Weitere Massnahmen:
Erweiterung bestehender und geplanter Doppelspurabschnitte in Richtung Winterthur, Bülach und Erzingen (Baden). Elektrifizierung.

Korrekter Halbstundentakt von und nach Winterthur zwecks Anschlussverbesserung zur
Ost–West-Achse nach Eröffnung der Durchmesserlinie zum Bahnhof Zürich-Löwenstrasse.

 

Der VCS ergreift die Initiative!

Die Volksinitiative
«Für den öffentlichen Verkehr»
wurde am 6. September 2010 mit
139'653 beglaubigten Unterschriften
eingereicht!

Infos und Links zu diesem Thema finden Sie auf dieser laufend aktualisierten Seite unter:

www.aufgleisen.ch
«ÜSI  MEINIG» 1-2009 (pdf) Start der Initiative
«ÜSI MEINIG»  2-2009 (pdf) öV schafft Arbeit im Inland
«ÜSI MEINIG»  2-2010 (pdf) Initiative auf der Zielgeraden
«ÜSI MEINIG»  3-2010 (pdf)   öV-Initiative eingereicht

 

 

 

 

DB-Triebwagen Vt 643
vor der Enge bei Beringen

 

 

Schnellzug Ulm–Singen–Basel Bad Bf,
bei Neunkirch

 

Informieren Sie sich!


Die stets aktualisierte Website
des Kantonalen Tiefbauamts zum
Doppelspur-Ausbau

 


Vorwärts auf der Hochrheinbahn!

Im Dezember 2002 erschien zu diesem Thema eine INFRAS-Studie mit einer gründlichen Analyse des öffentlichen Verkehrs im Ober- und Unterklettgau. Darin werden nicht nur die Optimierungs- möglichkeiten und sinnvolle Verknüpfungen unter den Verkehrsträgern aufgezeigt.
Es wird auch dargelegt, dass es ohne Ausbau der Schieneninfrastruktur und Aufhebung von Niveauübergängen, ähnlich wie im Zürcher Verkehrsverbundsgebiet, nicht abgeht. Der VCS-Vorstand begrüsst die Schlussfolgerungen der Studie, zumal sie auch Elemente enthält, die wir dem Regierungsrat im August 2000 in einem Strategiepapier vorgeschlagen haben.*

Zusätzliche Bedeutung hat die «Badische Bahn» gewonnen, seit zwischen Basel und Ulm schnelle Triebwagenzüge mit bis zu 160 km/h verkehren und so die Reisezeit von Schaffhausen zum Verkehrsknoten Basel gerade noch eine knappe Stunde und zum Knoten Ulm  (– München)  zwei Stunden beträgt.**

Was noch fehlt, sind flankierende Tarifmassnahmen, z. B. die Ausdehnung des Geltungsbereichs von General- u. Halbpreisabonnementen auf die gesamte Hochrheinstrecke.
Ein diesbezügliches Postulat von Kantonsrätin Martina Munz (SP) wurde am 20. Februar 2010 ohne Gegenstimme überwiesen.

Seit März 2008 steht es fest :
Der Streckenabschnitt Beringen–Erzingen wird doppelspurig!

Die Deutsche Bahn hat hierfür 53 Mio. € gesprochen. Dazu einen Anteil von +14,5 Mio. Franken für die Entflechtung von Niveau-Übergängen in Neuhausen und im Klettgau.
Diese Arbeiten sind bereits voll im Gang.
Der Doppelspurbau beginnt im Januar 2012.
Die Inbetriebnahme ist zum Fahrplanwechsel 2012/13 vorgesehen.
Abschliessend soll der Abschnitt Schaffhausen–Erzingen im Rahmen des Agglomerationsprogramms elektrifiziert werden. Somit wird die Optimierung von Fahrzeugumläufen und deren Durchbindung im Bahnhof Schaffhausen möglich.

Der Umbau erfordert zwischen Erzingen und Schaffhausen eine Totalsperrung
vom
   10. 04. bis 17. 08. 2012 und
   19. 11. bis 08. 12. 2012

Weitere Stellungnahmen zur laufenden Entwicklung auf der Hochrheinbahn Singen–Schaffhausen–Basel finden Sie unter Rubrik:
«Verbandsorgan ÜSI MEINIG»

(12. Juni 2011)


 

Die Kantonsbevölkerung
hat zugestimmt.
Am 27. September 2009 wurde
das Bahn- und Buskonzept Klettgau mit 74% Ja
deutlich angenommen !

Entgegen früherer Optionen wird nun
die Gesamtstrecke bis Erzingen doppelspurig. Der Busknoten sollte deshalb in Wilchingen-Hallau anstatt in Neunkirch realisiert werden.

Grafik: VCS

 

Volksabstimmung
«S-Bahn Schaffhausen»
vom 25. September 2011:
76,4% JA

Nach Umsetzung des Projekts
könnte der Klettgau auch mit Zügen der THURBO bedient werden.


Bahn und Bus in einem Guss:

Eine entsprechende Vorlage der Schaffhauser Regierung
vom 31. März 2009 zur Umsetzung des Bahn- und Buskonzeptes, mit Doppelspurausbau und der Entflechtung von Niveauübergängen wurde am 08. Juni 2009 durch den Kantonsrat mit 55:0 Stimmen angenommen.

In der Abstimmung vom 27. September 2009 lag die Zustimmungsrate der direkt tangierten Klettgauer Gemeinden zwischen 66 und 89 %.

Unsere VCS-Sektion hat bereits 2003 und 2004 in zwei Vernehmlassungen dem «Neuen Bahn- und Buskonzept Klettgau 2005» und der Entflechtung von Schiene und Strasse zugestimmt.

Wir sind legitimiert, an diesem Thema zu bleiben, denn schliesslich wurden die LSVA-, FinöV- und Avanti-Abstimmungen – speziell durch unseren Einsatz – auch im Kanton Schaffhausen zu guten Resultaten gebracht und so die Grundlagen für die Weiterentwicklung des öffentlichen Verkehrs und des Agglomerationsprogramms geschaffen.

Lesen Sie unsere damalige Stellungnahme zur Abstimmungsvorlage
im Verbandsorgan «ÜSI MEINIG» 2009-3  hier»

(Aktualisiert 30. Mai 2011)

 

 

Und es geht weiter!

Am 6. Juni 2011 hat der Kantonsrat ohne Gegenstimme dem S-Bahn-Ausbau im Rahmen des Agglomerationsprogramms zugestimmt.
Am 25. September 2011 hat die Bevölkerung mit 76,4% JA deutlich zugestimmt.
Die Vorlage umfasst:
- die Elektrifzierung Schaffhausen–Erzingen
- neue Haltestelle «Beringen Ost»
- neue Haltestelle in Neuhausen Zentrum
- Neuer Perron im Bahnhof Schaffhausen (Gleis 6)
- Ausbauten und Anpassungen in Herblingen, Thayngen und Jestetten.

Rückblick auf den langen Weg zum Erfolg »»

(Aktualisiert 20. November 2011)


Am 17. Mai 2009
wurde dem Tarifverbund zugestimmt!


Der Ausbau der Infrastruktur
muss durch Tarifmassnahmen begleitet werden!

Am 6. April 2009 hat der Kantonsrat ohne Gegenstimme die Einführung des integralen Tarifverbunds und den Anschluss an den Zürcher Verkehrsverbund beschlossen.

Die Beschlüsse des Grossen Stadtrats bezüglich der tariflichen Integration der Verkehrsbetriebe Schaffhausen wurden durch die Stimmberechtigten am 17. Mai 2009 mit 79% JA deutlich bestätigt.

(Aktualisiert 18. Mai 2009)


Schaffhausen soll nicht Schlusslicht
von «BAHN 2000» bleiben!

Strecke Bülach–Schaffhausen:
Fischerhölzli-Tunnel bei Neuhausen
am Ende des nördlichen Doppelspurabschnitts.


Doppelspurabschnitte auf der Zürcher Strecke:
Ein Dauerbrenner!

Anfang Oktober 2003 sammelten der VCS, die SP und der SEV gemeinsam 4601 Unterschriften für eine Petition an den Bundesrat und die SBB. Das Ziel: Doppelspurausbau und Einführung des Halbstunden-Taktes zwischen Schaffhausen und Zürich HB.
Das Resultat und die weitere Entwicklung erfahren Sie auf unserer Archivseite.

Die Behandlung des Themas durch den Nationalrat während der Wintersession 2004 wurde in unserem Verbandsorgan
«ÜSI MEINIG» Nr. 1-2005 und 3-2007 thematisiert. Details dazu»

Während der Frühjahrssession 2005 hat auch der Ständerat das Thema «HGV-Anschlüsse» behandelt und zu einem guten Abschluss gebracht. Die Strecke Neuhausen–Hüntwangen-Wil wird (wenigstens!) auf zwei Abschnitten doppellspurig!
Die Frage lautete bisher: Wann endlich?

Doch der südliche Abschnitt Hüntwangen–Rafz wurde im Dezember 2010 in Betrieb genommen. Seit August 2010 laufenn die Bauarbeiten im Nordabschnitt Lottstetten–Fischerhölzli Neuhausen auf Hochtouren.

Der Halbstundentakt auf dieser Strecke könnte zum Fahrplanwechsel 2012/13 eingeführt werden.

(Aktualisiert 31. Mai 2011)

                               
*
VCS-Strategiepapier vom 28.08.2000 an Bundesrat und Regierungsrat,
im Hinblick auf die «Zweite Etappe Bahn 2000».

** Siehe hierzu auch: 02.3079 - Interpellation Hans-Jürg Fehr vom 20.03.02, Ausbau der Hochrheinstrecke Basel–Waldshut–Schaffhausen, www.parlament.ch Suchbegriff: 02.3079 - Interpellation.

http://www.parlament.ch/D/Suche/Seiten/geschaefte.aspx?gesch_id=20023079

 

 

Der Trolleybus bleibt!

Einen Rückblick auf die fünfjährigen Bemühungen um die Erhaltung des Trolleybusbetriebs finden Sie unter der Rubrik «Verbandsorgan/ÜSI MEINIG»

Die gute Nachricht in Kürze:
Der Schaffhauser Grosse Stadtrat hat am 18. August 2009 mit deutlicher Mehrheit die Aufrechterhaltung des Trolleybusbetriebs beschlossen.

Seit August 2011 verkehren neue, moderne Swisstrolley 3 –
mit Ökostrom aus dem Schaffhauser Rheinkraftwerk!

(Aktualisiert 05. September 2011)