Am 6. Januar 2006 wurden die Bauarbeiten für denGVS-/ALDI-Neubau im Herblingertal aufgenommen.
Man mag zur Ansiedlung neuer Discounter stehen, wie man will – mögen sie nun ALDI oder LIDL heissen.
Der VCS, als Umwelt- und Verkehrsverband, hat nur die Auswirkungen der Verkehrsabläufe im Rahnmen des Umweltrechts zu beurteilen und nichts anderes! Diesbezüglich bestanden keinerlei Gründe zu Einwendungen oder gar zu Beschwerden. Dies auch und gerade dann nicht, wenn wir durch eine anonyme Zuschrift noch dazu aufgefordert wurden, die Kastanien anderer aus dem Feuer zu holen!
ALDI konkurrenziert höchstens die nahe liegenden COOP- und Migros-Märkte, löst also keinen zusätzlichen Autoverkehr aus. –
Im Gegenteil: Das zu überbauende Areal liegt direkt neben der Haltestelle Herblingen der Deutschen Bahn. Diese Haltestelle wird im Halbstundentakt aus Richtung Schaffhausen und Thayngen angefahren, wobei die Fahrzeit jeweils nur 4 Minuten beträgt!
Im Gegensatz zu den Herblinger COOP- und Migros-Märkten ist ALDI also zusätzlich auch aus östlicher Richtung durch den öffentlichen Verkehr erschlossen. – Vergleichbar mit der Erschliessungsdichte des COOP-Centers Feuerthalen durch die Seelinie.
Die Zahl der Parkierflächen liegt zudem unter der UVP-Schwelle.
Günstigenfalls reduzieren sich sogar die Fahrten zu den grenznahen LIDL- und ALDI-Filialen in Bietingen, Gottmadingen, Jestetten und Gailingen.
20.05.06